Gedanken zur Pride Week 2026

Wir sind erschüttert über den Anschlag auf den CSD in Berlin und mit den Gedanken bei den Betroffenen, deren Angehörigen und Freund*innen. Die Pride Week startet überschattet durch diesen schrecklichen Angriff auf queeres Leben.

Wir machen deutlich: wir stehen gemeinsam solidarisch Seite an Seite mit der queeren Community in und außerhalb Berlins und wünschen dennoch eine stolze, fröhliche und vor allem sichtbare Pride Week in Hamburg.

Wir möchten diesen Post nutzen und darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur durch die aktuellsten Ereignisse alles andere als „fröhlich“ rund um den Schutz und die Rechte queeren Lebens aussieht. Eine Kleine Anfrage der LINKEN-Abgeordneten Carola Ensslen zeigte beispielsweise schon 2024 einen Anstieg der dokumentierten Straftaten gegen queere Personen um 66% zum Vorjahr. Gleichzeitig nimmt die Zustimmung der Bevölkerung für Gesetze zum Schutz queerer Menschen ab und Finanzierungen für queere Projekte oder Hilfsangebote werden gekürzt oder sogar komplett gestrichen!
Deshalb möchten wir diese Woche – neben all den Gründen zum Feiern – den Fokus auch auf die hohe Gewaltbetroffenheit von queeren Personen setzen, insbesondere bezüglich sexualisierter Gewalt, und hierfür mehr Sichtbarkeit schaffen.
Wenn Sie sexualisierte Gewalt erlebt haben oder Angehörige von Betroffenen sind, haben Sie ein Recht auf Unterstützung. Melden Sie sich gern bei uns.

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