Ziele

Vorrangige Ziele der Öffentlichkeitsarbeit des Hamburger NOTRUF sind:

  • Verbesserung des öffentlichen Bekanntheitsgrades von bestehenden professionellen Unterstützungs- und Hilfsangeboten nach sexualisierter Gewalt
  • Information über rechtliche, soziale, medizinische Fragen nach sexualisierter Gewalt
  • Bestärkung Betroffener und ihrer Vertrauenspersonen, professionellen Beistand und fachliche Hilfe zu suchen
  • Durchsetzung der Rechte von Opfern sexualisierter Gewalt
  • Durchsetzung des Anspruchs Betroffener auf Hilfe und Unterstützung
  • Weiterentwicklung und Sicherung der Hilfsangebote für Frauen und Mädchen nach sexualisierter Gewalt
  • Information, Aufklärung der Öffentlichkeit über Ursachen, Ausmaß und Folgen sexualisierter Gewalt
  • Sensibilisierung und Steigerung des öffentlichen Problembewusstseins für die schweren seelischen/psychischen und oft auch körperlichen/ physischen Leiden nach sexualisierter Gewalt
  • Überwindung von Vorurteilen und Aufklärungsdefiziten
  • Gesellschaftliche Durchsetzung der Ächtung von Vergewaltigung als Menschenrechtsverletzung
  • und Ächtung jeglicher (sexualisierter) Gewalt

Zur Verwirklichung dieser Zielsetzungen arbeitet der NOTRUF Hamburg vor Ort und im Bundesgebiet mit vielen öffentlichen Einrichtungen und Projekten gegen sexualisierte Gewalt zusammen.
Zu den Angeboten unserer Öffentlichkeitsarbeit gehören Maßnahmen wie Informations- und Fortbildungsveranstaltungen, Veröffentlichungen sowie die Arbeit mit Presse, Funk und Fernsehen.
Auch durch kreative Kampagnen und Veranstaltungen gelang es dem NOTRUF Hamburg in den vergangenen Jahren neue Unterstützerinnen und Unterstützer zur Umsetzung o. g. Ziele dazu zu gewinnen: Namhafte Hamburger Bürgerinnen und Bürger, die sich öffentlich dem Unrecht sexualisierter Gewalt entgegenstellen.
Durch unsere Arbeit möchten wir diese Bündnisse erhalten und viele Frauen und Männer in Hamburg erreichen, die sich gemeinsam mit uns an die Seite von Frauen und Mädchen stellen, die vergewaltigt wurden.
Mehr dazu: Aktionen 2000 – 2009 und Aktuelles.

Die Angebote des NOTRUF Hamburg sind gerichtet an

  • Die allgemeine – speziell die Hamburger – Öffentlichkeit,
  • Fachkräfte (wie z. B. ÄrztInnen, TherapeutInnen, RechtsanwältInnen, SozialarbeiterInnen), die in ihrem beruflichen Arbeitsfeld mit Problemen von Opfern sexualisierter Gewalt oft alleingelassen werden,
  • Öffentliche und privatrechtliche Institutionen (wie z. B. Schule, Polizei und Justiz; aber auch Vereine, Berufsvertretungen und Firmen), die mit den Problemstellungen sexualisierter Gewalt konfrontiert sind.
    (siehe auch Angebote für Fachkräfte und Institutionen)

Frauen NOTRUF

040-255566

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Sexualisierte Gewalt

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
(Artikel 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland)

Öffentlichkeitsarbeit

Neben der Beratungsarbeit gehört die Öffentlichkeitsarbeit zum Konzept des NOTRUFs für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V..